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Cybersecurity 2025: IT-Sicherheit bleibt für deutsche Unternehmen eine große Herausforderung

  • Autorenbild: Meisterlernen.de
    Meisterlernen.de
  • 30. Aug. 2025
  • 3 Min. Lesezeit

Aktualisiert: 19. Dez. 2025

Cybersecurity 2025: IT-Sicherheit

Cybersecurity in Deutschland 2025, eine ernüchternde Bilanz


Die aktuelle Cybersecurity-Studie 2025 des TÜV-Verbands zeigt ein deutliches Bild: Zwar haben viele Unternehmen erkannt, dass IT-Sicherheit ein zentrales Thema für ihre Zukunft ist, doch bei der Umsetzung hinken sie weiterhin hinterher. Besonders kleine und mittlere Unternehmen (KMU) unterschätzen die Bedrohungslage und investieren zu wenig in wirksame Schutzmaßnahmen.


Cyberangriffe gehören mittlerweile zum Alltag. Die Zahl der Vorfälle steigt kontinuierlich, und die Angriffe werden immer professioneller. Trotzdem haben viele Betriebe noch keine klare Strategie, wie sie ihre Systeme, Daten und Mitarbeiter langfristig schützen wollen.



Cyberangriffe nehmen zu – aber Abwehr bleibt reaktiv


Die Studie verdeutlicht: In vielen Unternehmen herrscht immer noch eine reaktive Haltung vor.

Das bedeutet: Sicherheitslücken werden erst geschlossen, nachdem es zu einem Vorfall gekommen ist. Besonders verbreitete Angriffsarten sind:


  • Ransomware: Schadsoftware, die Systeme verschlüsselt und Unternehmen erpresst


  • Phishing: Betrugs-E-Mails oder Nachrichten, die sensible Daten abgreifen sollen


  • Social Engineering: gezielte Manipulation von Mitarbeitern


  • KI-generierte Fälschungen: etwa realistische Deepfakes, die Vertrauen missbrauchen


Die Folgen sind gravierend: von finanziellen Schäden über Betriebsunterbrechungen bis hin zum Vertrauensverlust bei Kunden und Partnern.



Fachkräftemangel in der IT-Sicherheit

Fachkräftemangel in der IT-Sicherheit verschärft das Problem


Ein weiteres zentrales Ergebnis der Studie: Es fehlen die Experten. Rund zwei Drittel der Unternehmen geben an, Schwierigkeiten bei der Besetzung von IT-Sicherheitsstellen zu haben.


Der Fachkräftemangel sorgt dafür, dass vorhandene Sicherheitsprobleme oft monatelang ungelöst bleiben. Manche Betriebe verfügen gar nicht erst über eigenes IT-Sicherheitspersonal, sondern verlassen sich ausschließlich auf externe Dienstleister – mit allen Abhängigkeiten und Risiken, die das mit sich bringt.



Digitalisierung bringt Chancen – und neue Risiken


Die digitale Transformation ist für Unternehmen unverzichtbar. Cloud-Dienste, vernetzte Produktionssysteme und künstliche Intelligenz ermöglichen effizientere Prozesse und neue Geschäftsmodelle. Doch je stärker die IT-Systeme miteinander vernetzt sind, desto größer wird die Angriffsfläche. Aus einem einzigen Fehler, etwa einem unsicheren Passwort oder einem schlecht abgesicherten Server – kann schnell ein Sicherheitsvorfall mit enormen Auswirkungen entstehen.


Die Studie macht deutlich: Mit der wachsenden Komplexität steigen auch die Anforderungen an die Cybersecurity. Unternehmen müssen ihre Sicherheitsstrategien regelmäßig überprüfen und anpassen.



Handlungsempfehlungen für Unternehmen

Handlungsempfehlungen für Unternehmen


Die TÜV-Studie zeigt klar: Wer in Zukunft bestehen will, muss Cybersecurity als Managementaufgabe begreifen. Nur so kann verhindert werden, dass IT-Sicherheit weiterhin als „Nebenthema“ behandelt wird. Wichtige Schritte sind:


  • Ganzheitliche Sicherheitsstrategien entwickeln: Statt nur einzelne Tools einzusetzen, brauchen Unternehmen ein Gesamtkonzept, das Technik, Prozesse und Menschen gleichermaßen berücksichtigt.


  • Mitarbeiter sensibilisieren: Viele Angriffe scheitern oder gelingen aufgrund menschlichen Verhaltens. Awareness-Trainings helfen, Phishing-Mails oder verdächtige Aktivitäten rechtzeitig zu erkennen.


  • Regelmäßige Audits und Penetrationstests: Nur durch kontinuierliche Überprüfung lassen sich Sicherheitslücken frühzeitig erkennen und schließen.


  • Fachkräfte aufbauen: Unternehmen sollten nicht nur nach externen Experten suchen, sondern auch eigene Mitarbeiter weiterbilden. So entsteht langfristig mehr Sicherheit.


  • Notfallpläne und Incident Response Teams einrichten: Jeder Betrieb sollte klare Prozesse haben, wie im Ernstfall gehandelt wird , von der Erkennung bis zur Kommunikation nach außen.



Fazit: IT-Sicherheit ist mehr als nur ein IT-Thema


Die Cybersecurity-Studie 2025 verdeutlicht: Die Bedrohungslage wird komplexer, die Angriffe professioneller und die Folgen schwerwiegender. IT-Sicherheit ist längst kein reines Technikthema mehr, sie gehört auf die Agenda der Geschäftsführung. Vor allem kleine und mittlere Unternehmen müssen jetzt handeln. Wer weiterhin zögert, riskiert nicht nur Datenverluste und finanzielle Schäden, sondern auch den Verlust von Kundenvertrauen und Wettbewerbsfähigkeit.


Cybersecurity bedeutet heute: Vorbereitet sein, bevor der Angriff passiert.



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