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Die Notwendigkeit einer Reform der Qualifikationsstufen in der Sicherheitsbranche!

  • Autorenbild: Meisterlernen.de
    Meisterlernen.de
  • 9. Juli 2024
  • 3 Min. Lesezeit

Aktualisiert: 20. Dez. 2025

Meister für Schutz und Sicherheit IHK Kurs

In den meisten Berufen ist eine fundierte Ausbildung der Standard, meist zwei bis drei Jahre, um eine anerkannte Qualifikation zu erlangen. Dieser Weg stellt sicher, dass Fachkräfte ein hohes Qualitätsniveau erreichen und ihren Beruf kompetent ausüben können. Leider sieht es in der Sicherheitsbranche anders aus. Hier gibt es diverse Qualifikationsstufen, von denen zwei besonders weit verbreitet sind:

  1. Unterrichtung gemäß §34a GewO

  2. Sachkundeprüfung gemäß §34a GewO


Meister für Schutz und Sicherheit Kurs

Die Unterrichtung gemäß §34a GewO umfasst lediglich einen 40-stündigen Kurs, der ohne eine staatliche Prüfung endet. Dies führt zu einer Vielzahl von Problemen. Eine so kurze und oberflächliche Schulung kann nicht gewährleisten, dass die Absolventen über die notwendigen Kenntnisse und Fähigkeiten verfügen, um professionelle Sicherheitsdienstleistungen zu erbringen.

Das Ergebnis sind "schwarze Schafe", die durch ihr Fehlverhalten auffallen und das Ansehen der gesamten Sicherheitsbranche beschädigen. Viele Menschen assoziieren Sicherheitsmitarbeiter deshalb oft automatisch mit Türstehern ohne Verstand.


Dieses System muss dringend überarbeitet werden, um ein konstantes Qualitätsniveau zu erreichen und Professionalität in die Branche zu bringen!

Ohne eine mindestens zweijährige Ausbildung, zum Beispiel zur Servicekraft für Schutz und Sicherheit, oder die reguläre dreijährige Ausbildung zur Fachkraft für Schutz und Sicherheit sollte niemand die Erlaubnis haben, in der Sicherheitsbranche zu arbeiten.

Wir sind uns bewusst, dass dies ein umstrittenes Thema ist. Dennoch ist es unerlässlich, die Qualifikationsanforderungen zu erhöhen, um die Sicherheitsbranche zu professionalisieren und das Vertrauen der Öffentlichkeit in diese wichtige Berufsgruppe wiederherzustellen. Nur durch eine fundierte Ausbildung und kontinuierliche Weiterbildung können wir sicherstellen, dass die Sicherheitskräfte den hohen Anforderungen ihres Berufs gerecht werden und die Sicherheit und das Wohl der Gesellschaft gewährleisten.

Lasst uns gemeinsam für eine Reform der Qualifikationsstufen in der Sicherheitsbranche eintreten und damit die Weichen für eine professionelle und respektierte Sicherheitsbranche stellen.

Meister für Schutz und Sicherheit

Welche Qualifikationsstufen sind aktuell in der Sicherheitsbranche üblich?

1. Unterrichtung gemäß §34a GewO

Dies ist die grundlegende Qualifikation für Sicherheitsmitarbeiter und berechtigt zur Ausübung von einfachen Sicherheitstätigkeiten.

  • Voraussetzungen: Keine Vorkenntnisse erforderlich

  • Dauer des Lehrgangs: ca. 40 Stunden


2. Sachkundeprüfung gemäß §34a GewO

Diese Prüfung baut auf der Unterrichtung gemäß §34a GewO auf und erlaubt die Ausübung von erweiterten Sicherheitstätigkeiten.

  • Voraussetzungen: Keine Vorkenntnisse erforderlich

  • Dauer des Lehrgangs: ca. 1 Monat

  • Abschluss: Prüfung durch die IHK


3. IHK-geprüfte Schutz- und Sicherheitskraft (GSSK)

Dies ist eine weiterführende Ausbildung, die die Kenntnisse und Fähigkeiten von Sicherheitsmitarbeitern vertieft und sie für anspruchsvollere Aufgaben qualifiziert.

  • Voraussetzungen: Abgeschlossene Berufsausbildung mit mindestens zwei Jahren Berufserfahrung in der privaten Sicherheitswirtschaft oder mindestens 5-jährige Berufserfahrung, davon 3 Jahre in der Security-Branche

  • Dauer des Lehrgangs: ca. 8 Wochen

  • Abschluss: Prüfung durch die IHK


4. Ausbildung zur Servicekraft für Schutz und Sicherheit

Diese Qualifikation richtet sich speziell an Sicherheitsmitarbeiter im Servicebereich, die beispielsweise in Empfangsdiensten oder im Personen- und Objektschutz tätig sind.

  • Voraussetzungen: Hauptschulabschluss oder höher

  • Dauer der Ausbildung: 2 Jahre

  • Abschluss: Prüfung durch die IHK


5. Ausbildung zur Fachkraft für Schutz und Sicherheit

Dies ist eine fortgeschrittene Qualifikation, die Sicherheitsmitarbeiter auf eine breite Palette von Sicherheitstätigkeiten vorbereitet.

  • Voraussetzungen: Hauptschulabschluss oder höher

  • Dauer der Ausbildung: 3 Jahre

  • Abschluss: Prüfung durch die IHK


6. Weiterbildung zum Meister für Schutz und Sicherheit

Dies ist die höchste Qualifikationsstufe in der Sicherheitsbranche und befähigt Sicherheitsmeister, komplexe Sicherheitsprojekte zu leiten und strategische Sicherheitskonzepte zu entwickeln.

  • Voraussetzungen: Abgeschlossene Ausbildung in einem sicherheitsrelevanten Beruf bzw. entsprechende Berufspraxis

  • Dauer der Weiterbildung: ca. 7 bis 12 Monate

  • Abschluss: Prüfung durch die IHK



Meister für Schutz und Sicherheit

Die All-in-One-Lösung​


Meister für Schutz und Sicherheit IHK Kurs

Grundlegende Qualifikationen

Modul 1. Rechtsbewusstes Handeln

Modul 2. Betriebswirtschaftliches Handeln

Modul 3. Zusammenarbeit im Betrieb


 Handlungsspezifische Qualifikationen

Modul 4. Schutz- und Sicherheitstechnik

Modul 5. Organisation


Prüfungsvorbereitung

Modul 6. Fachgespräch

6x Prüfungen für jedes Prüfungsfach


Inkl. AEVO/AdA

 Multiple-Choice-Trainer

Prüfungs-Trainer

 Bewährtes Unterweisungskonzept

Handout


 
 
 

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